Studiobühne Leipzig
4. April 2006 WERKSTATT: Der Sohn von Walter Hasenclever

Der Sohn rebelliert gegen seinen Vater. Dieser repräsentiert das gesellschaftliche Prinzip, dessen Attribute Pflichtbewußtsein, Disziplin, Strenge, Fleiß aber auch Sinnenfeindlichkeit, Bigotterie und Verklemmtheit sind. Kurz: Opportunismus und Asexualität.
Das expressionistische Stück von Walter Hasenclever (1916 in Prag uraufgeführt) schildert des Sohnes Drängen nach einem diffusen “Draußen”. Dort wird die Frau als solche zum Symbol von Freiheit. Im Angsicht der Erfahrung von Sinnlichkeit nimmt das Drama seinen tödlichen Verlauf.Der Sohn

Premiere: Samstag, 8. April, 22 Uhr
nächste Vorstellung: Sonntag, 9. April, 20 Uhr
im LOFFT, Lindenauer Markt 21 (Straßenbahn 7, 8, 15)

Kartenreservierung hier

Mit: Dietmar Voigt, Rüdiger Hauffe, Marco Runge, Kerstin Lange
Regie: Jan Baake
Dramaturgie: Sebastian Schulze Jolles
Regieassistenz: Henriette Gerber

Gruppe “Vorbeitreibende Opfer”
Eine Produktion in der Reihe Werkstatt 2006
der Studiobühne Leipzig.