Studiobühne Leipzig
19. September 2006 WERKSTATT: Der Traumdiktator

von Marc Tobias Winterhagen

Ein junges Paar: Sie leben zusammen und genießen jeden Abend zu zweit. Doch dann tritt ein zweiter Mann in ihr Leben; beide fühlen sich von ihm angezogen. Schließlich übernimmt der Fremde die Führung. Er sondiert die Lage, mischt sich ein, zerschlägt den Knoten und – die Beziehung.

Der Traumdiktator wird zum extrovertierten Erzähler, Showmaster, Nachrichtensprecher, Souffleur, Regisseur.

Eine Produktion von Marc Tobias Winterhagen und Studiobühne Leipzig in Zusammenarbeit mit LOFFT.
Mit: Nicole Friedrich, Jörg Jauernig und Marc Tobias Winterhagen
Regie+Video: Marc Tobias Winterhagen
Kostüm: Doreen Winkler
Sound+Licht: Simon Stockenberger, Grazyna Roguski


12. September 2006 WERKSTATT: Blumfeld - Theaterlabor Machinima II

blumfeld_screen1.jpg2. Teil des Theaterlabors Machinima. Thomas Achtner und Dirk Förster rollen die Kinogeschichte, beginnend beim expressionistischen Stummfilm, neu auf und kombinieren Live Machinima mit einem Schauspieler.

Frei nach Franz Kafka: Das Leben des Bürokraten Blumfeld ist eine dauernde Last. Zwei rätselhafte Bälle bringen seinen Rhythmus aus dem Takt. Auch seine beiden Gehilfen sind ihm eher Bürde denn eine Hilfe. Alle Versuche, die aufgezwungenen Begleiter unter Kontrolle zu bringen, scheitern an deren Eigensinn. Umgeben von Unverständnis und Idiotie kämpft ein älterer Junggeselle um seine Gewohnheiten. Eine Inszenierung für Schauspieler, Machinima, und Gegenstände.

Eine Produktion von Thomas Achtner und Dirk Förster in Zusammenarbeit mit LOFFT.
Die WERKSTATT-Reihe wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

Termine:
LOFFT, Werkstattbühne - 15.09.2006 , 22:00 Uhr
LOFFT, Werkstattbühne - 16.09.2006 , 22:00 Uhr

12. September 2006 Probenfotos Blumfeld

Blumfeld - Live Machinima Performance



Blumfeld - Live Machinima Performance



7. September 2006 Tools im Theaterlabor Machinima

In unserer Arbeit im Theaterlabor setzen wir auf kostenlos verfügbare Open Source Software.
Wir haben uns dazu entschieden, weil wir:

  • unsere Arbeit anschlussfähig gestalten wollen.
    Das heißt, wir wollen unsere Arbeitsergebnisse unter einer Creative Commons Lizenz freigeben und jeder kann sich die verwendete Software kostenlos selbst beschaffen und damit weiter arbeiten.
  • größtmögliche Freiheit in der Veränderung unserer Tools haben wollen.
    Open Source gestattet uns den direkten Zugriff auf die Software und die Anpassung in unserem Sinne.
  • Lizensierungsprobleme vermeiden wollen.
    Viele Machinima-Produzenten können ihre Arbeiten nur eingeschränkt verwerten, da die Computerspiel-Industrie mit Urheberrechtsklagen droht. Es gibt bis nur mühsam voran kommende Bestrebungen, eine Machinima Lizenz für Computerspiele zu etablieren, die eine klare Rechtslage herbeiführt.

Mit welchen Tools arbeiten wir?