
| 11. Juli 2007 | WERKSTATT: Entsprechungen |
Ein Monolog für zwei.Wie kommuniziert man über nichts? Wie kommuniziert man überhaupt, wenn das, worüber man gerade reden, Auskunft geben wollte, plötzlich weg, gelöscht, verschwunden ist? Dies markiert ein wesentliches Kommunikationsproblem der postmodernen Gesellschaft, in der klare, auf breiter Basis akzeptierte Sinn- und Wertsysteme immer mehr wegfallen. - Für den Performer in „Entsprechungen“ ist das der Ausgangspunkt: er kommt auf die Bühne und weiß plötzlich nicht mehr , was er da eigentlich tun oder sagen wollte. Direkt zu Beginn ist er am Nullpunkt der Fiktion und Realitätskonstruktion. Aber: er ist nicht unvorbereitet, denn es geht ihm nicht das erste Mal so. Entsprechend dem Motto „Innovation ist alles“ ist seine Devise: „Nichts als Chance!“. Sein Projekt: „Die Rettung des Alltags.“ Und so redet er sich um Kopf und Kragen, verspricht und verspricht sich, macht den Fehler zum System möglicher Utopien in einem Raum, in dem nichts mehr stimmt. Ein verwirrter Monolog um Realität und Fiktion, die Konsistenz des Subjekts und die Planung des Alltags im „postheroischen“ Zeitalter. in der Artpa - Kunst- und Bauschlosserei, Kantstraße 18, Leipzig Eine Produktion der Theatergruppe Kommu(…)Nition in Zusammenarbeit mit der Studiobühne Leipzig. Jeweils um 20 Uhr Showdown! - dass Äffchen ist der Moderator Mehr Informationen Zeitplan:
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